Der demografische Wandel in Deutschland wird in den kommenden Jahren für die Kommunen im Bereich der sozialen wie auch der technischen Wohninfrastruktur weit reichende und bisher in dieser Form nicht gekannte Auswirkungen zeigen. In vielen Kommunen wird diese Entwicklung noch dadurch verschärft, dass politisch motivierte, ehemalige Wachstumsziele nur zögernd korrigiert werden oder dass ein über Jahrzehnte angewachsener Sanierungs- und Modernisierungstau der überalterten technischen Wohninfrastruktur aufgelöst werden muss. Angesichts der finanzpolitischen Rahmenbedingungen der Kommunen und der verbreiteten Unsicherheit über die Chancen der zukünftigen Entwicklung fehlt es oft an der Entschlossenheit, diese Aufgabe mit den dafür benötigten Mitteln und Maßnahmen anzugehen.