Deutscher Städtebaupreis

Preisträger 2014: Die Hofstatt in München (Foto: Michael Heinrich © Wüstenrot Stiftung)

Preisträger 2014: Die Hofstatt in München (Foto: Michael Heinrich © Wüstenrot Stiftung)

Der Deutsche Städtebaupreis gehört zu den wichtigsten bundesweiten Wettbewerben. Alle zwei Jahre wird er unter der Schirmherrschaft des Deutschen Städtetages von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) ausgelobt. Aufgrund seiner Bedeutung fördert die Wüstenrot Stiftung den Deutschen Städtebaupreis seit 2006.

Prämiert werden in diesem Wettbewerb realisierte städtebauliche Projekte, die innovative und nachhaltige Impulse zu aktuellen Aufgaben in der Stadtentwicklung geben, und zwar sowohl im ländlichen wie im städtischen Kontext. Ein Sonderpreis greift ergänzend dazu ein eigenständiges, wechselndes Handlungsfeld auf.

Deutscher Städtebaupreis 2014

Im Jahr 2014 hat die interdisziplinär besetzte Jury erstmals zwei gleichwertige Preise vergeben; diese Entscheidung verdeutlicht, wie breit gefächert und wie unterschiedlich zugleich die aktuellen städtebaulichen Aufgaben in Deutschland sind.

Einen Preis erhielt das „IBA Weltquartier“ in Hamburg, das aus Sicht der Jury zeigt, wie ein überzeugendes Konzept integrierter Stadtentwicklung erfolgreich realisiert wird und welche Chancen sich dabei aus einer umfassenden Einbeziehung der Bewohner/innen ergeben.

Ebenfalls mit einem Preis ausgezeichnet wurde die „Hofstatt“ in München, die ein herausragendes Beispiel für die Wiedernutzung einer Brache im Zentrum einer pulsierenden Metropole liefert, dessen städtebauliche Qualität in einem intensiven Dialog gewachsen ist.

Der Sonderpreis 2014 „Neue Wege in der Stadt“ ging an die Neugestaltung des Fischmarktes in Erfurt – ein Projekt, das neue Raumqualitäten aus einer zukunftsweisenden Verbindung von Verkehr und Mobilität entstehen lässt.

Auslober/Kooperationspartner:Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung